Zweitwohnungssteuer als Instrument der Wohnraumlenkung

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Die meisten Menschen haben nur eine einzige Wohnung. Es gibt aber nicht wenige Menschen, die aus beruflichen oder freizeitlichen Gründen eine Nebenwohnung haben. Sie beanspruchen die Infrastruktur der Gemeinden, in denen sich ihr Nebenwohnsitz befindet, ohne dass diese Gemeinden dafür im Finanzausgleich von den Ländern berücksichtigt werden. Darüber hinaus stehen ihre Zweitwohnungen die meiste Zeit leer, wodurch das Angebot an Wohnungen für dauerhafte Einwohner reduziert wird. Deshalb haben viele Kommunen in Deutschland – beginnend im Jahr 1973 – die Zweitwohnungsteuer als Aufwandsteuer eingeführt. Über 500 von rund 11.000 Gemeinden erheben aktuell diese Steuer, mit steigender Tendenz. Diese Steuer bedeutet eine spürbare Belastung für den Einzelnen, bringt aber sehr wenig in die Gemeindekassen ein. Laut empirischen Studien hat sie die beabsichtigten Effekte. Die Auswirkungen der Steuer auf Immobilienpreise und Leerstand bleiben zu untersuchen.

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Zweitwohnungssteuer als Instrument der Wohnraumlenkung

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Обучение